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Erdarbeiten vergeben

Erdarbeiten vergeben: Erdbau-Betriebe für Aushub, Planierung, Rodung

Sie brauchen einen Bagger für Aushub, Planierung, Bodenabtrag oder Rodung? Hier vergleichen Sie Erdbau- und GaLaBau-Betriebe aus Ihrer Region mit eigenem Fuhrpark und holen mit einer Anfrage bis zu drei Angebote ein – kostenlos und unverbindlich.

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Wo soll es losgehen?

Ihre Anfrage geht nur an Betriebe aus diesem Umkreis.

Erdarbeiten

Umkreis

Unverbindlich · bis zu 3 Angebote
Leistungen

Das übernehmen Fachbetriebe für Erdarbeiten

  • Baugrube und Aushub

    Ausheben von Baugruben, Fundamenten und Pool- oder Teichbecken mit Bagger, inklusive Böschung oder Verbau.

  • Mutterboden abtragen

    Oberboden abschieben, seitlich lagern und nach Bauende wieder andecken.

  • Planierung und Geländemodellierung

    Flächen für Rasen, Pflaster oder Terrasse nivellieren, Hänge terrassieren, Böschungen anlegen.

  • Gräben für Leitungen und Drainage

    Leitungsgräben für Strom, Wasser, Bewässerung und Drainagen ziehen, verlegen und verfüllen.

  • Rodung

    Sträucher, Hecken und Wurzelstöcke entfernen – außerhalb der Schonzeit nach § 39 BNatSchG.

  • Abbruch von Belägen und Fundamenten

    Alte Pflasterflächen, Betonplatten und Mauern aufnehmen und entsorgen.

  • Verfüllung und Verdichtung

    Lagenweiser Einbau von Schotter oder Boden mit Rüttelplatte oder Walze, tragfähig für den Folgebelag.

  • Abfuhr und Entsorgung

    Container oder Lkw, Deklaration nach Ersatzbaustoffverordnung und Verwertung oder Deponie.

Ihr Vorhaben ist nicht dabei? Beschreiben Sie es in der Anfrage – passende Betriebe melden sich.

Gut zu wissen, bevor Sie beauftragen

Erdarbeiten vergeben: Das sollten Sie vor dem Auftrag klären

Was Erdarbeiten umfassen

Erdarbeiten sind alles, was vor Fundament, Pflaster oder Rasen kommt: Mutterboden abtragen und seitlich lagern, Baugruben und Gräben ausheben, Gelände planieren oder modellieren, Böschungen anlegen, Gräben für Leitungen und Drainagen ziehen, verfüllen und lagenweise verdichten. Dazu gehören das Roden von Sträuchern und Wurzelstöcken, der Abbruch alter Beläge und Fundamente sowie Abfuhr und Entsorgung des Materials.

Wann Sie einen Erdbau-Betrieb brauchen

Anlässe sind der Neubau mit Baugrube und Außenanlagen, die Vorbereitung einer Pflasterfläche oder Terrasse, ein Pool oder Teich, ein Hanggrundstück, das terrassiert werden soll, oder ein verwildertes Grundstück, das gerodet werden muss. Sobald mehr als ein paar Kubikmeter bewegt werden, sind Bagger, Radlader und ein Betrieb mit Abfuhrlogistik schneller und günstiger als jede Handarbeit.

Welche Varianten es gibt

Der Preis hängt weniger von der Fläche als vom Boden ab: Leicht lösbare Böden kosten wenige Euro pro Kubikmeter, Fels und stark bindige Böden ein Vielfaches. Die VOB/C DIN 18300 beschreibt den Boden heute in Homogenbereichen statt in Bodenklassen. Die zweite Kostenachse ist die Entsorgung: Unbelasteter Aushub kann seit der Ersatzbaustoffverordnung 2023 nur mit Nachweis verwertet werden; belastetes Material geht auf die Deponie und kostet ein Mehrfaches. Wo möglich, plant ein guter Betrieb den Wiedereinbau des Bodens auf dem Grundstück.

Was Sie vorbereiten sollten

Notieren Sie, was gebaut werden soll, und schätzen Sie Fläche und Tiefe. Legen Sie Lagepläne, ein vorhandenes Bodengutachten und Fotos bereit. Holen Sie vor dem ersten Baggerbiss eine Leitungsauskunft ein – über das kostenfreie BIL-Portal erreichen Sie Gas-, Strom-, Wasser- und Telekommunikationsnetzbetreiber mit einer Anfrage; viele Betriebe übernehmen das. Klären Sie die Zufahrt für Maschinen und Lkw und wo Aushub zwischengelagert werden kann.

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Ein belastbares Angebot trennt Lösen, Laden, Fördern, Einbau und Verdichten, nennt Maschinen mit Stundensätzen oder Kubikmeterpreisen und weist die Entsorgung nach Bodenqualität getrennt aus. Achten Sie darauf, dass der Betrieb Deklarationsanalysen kennt, Lieferscheine nach Ersatzbaustoffverordnung ausstellt und Rodungen nur außerhalb der Schonzeit vom 1. März bis 30. September nach § 39 Bundesnaturschutzgesetz einplant. Eine Vor-Ort-Besichtigung, ein eigener Fuhrpark und Referenzen mit ähnlicher Bodensituation sind die besten Indizien für einen zuverlässigen Erdbauer.

Für wen

Wer Erdarbeiten beauftragt

  • Bauherren

    Baugrube, Leitungsgräben und Außenanlagen rund um den Neubau – oft im Paket mit Pflaster und Gartenanlage.

  • Hauseigentümer

    Vorbereitung für Terrasse, Pool, Teich oder neue Rasenfläche und Beseitigung alter Beläge.

  • Hausverwaltungen und Gewerbe

    Sanierung von Außenanlagen, Entwässerung und Leitungsgräben an Wohn- und Gewerbeobjekten.

  • Kommunen und Betreiber

    Geländemodellierung, Wege- und Grabenbau für Spielplätze, Sportanlagen und Grünflächen.

Typische Projekte

Das lassen Auftraggeber typischerweise machen

Kostenrahmen sind Orientierungswerte – verlässlich wird der Preis erst mit einem Angebot nach Vor-Ort-Besichtigung.

  • Fläche für Pflaster oder Terrasse vorbereiten (ca. 50 m²)

    Boden 40 cm abtragen, Aushub abfahren, Frostschutz einbauen und verdichten. Ein bis zwei Tage.

    1.500 – 3.500 €

  • Poolbecken ausheben

    Aushub von 40 bis 60 m³ inklusive Abfuhr, Zwischenlagerung von Mutterboden und Baustellenzufahrt.

    2.500 – 6.000 €

  • Grundstück roden und planieren

    Sträucher und Wurzelstöcke entfernen, Gelände nivellieren, Grünschnitt entsorgen – außerhalb der Schonzeit.

    2.000 – 8.000 €

  • Leitungsgraben 30 m

    Graben für Strom-, Wasser- oder Bewässerungsleitung ausheben, Sandbett, Verfüllung und Verdichtung.

    900 – 2.000 €

  • Hanggrundstück terrassieren

    Geländemodellierung mit Bagger, Böschungen oder Stützmauern, Bodenverbleib auf dem Grundstück.

    ab 5.000 €

Auswahl

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

  1. 1

    Entsorgung getrennt ausgewiesen

    Abfuhr und Deponie- oder Verwertungskosten hängen von der Bodenqualität ab und gehören einzeln ins Angebot.

  2. 2

    Boden vor Ort beurteilt

    Ein Betrieb, der ohne Blick auf den Boden einen Festpreis nennt, trägt entweder das Risiko in den Preis ein oder Sie später.

  3. 3

    Leitungsauskunft eingeholt

    Vor dem Aushub müssen Gas-, Strom-, Wasser- und Telekomleitungen bekannt sein; seriöse Betriebe fragen aktiv danach oder übernehmen es.

  4. 4

    Eigener Fuhrpark

    Bagger, Radlader und Lkw im eigenen Bestand bedeuten kürzere Wartezeiten und weniger Zwischenkosten.

  5. 5

    Rodung nur außerhalb der Schonzeit

    Wer im Sommer Hecken roden will, kennt § 39 BNatSchG nicht – ein Warnsignal.

  6. 6

    Verdichtung dokumentiert

    Für Pflaster, Terrasse oder Fundament muss der Betrieb den lagenweisen Einbau und die Verdichtung zusichern.

Mehrere Angebote einholen ist der einfachste Vergleich.

Anfrage an bis zu 3 Betriebe
Aus dem Verzeichnis

Betriebe für Erdarbeiten

1.749 Betriebe im Verzeichnis – hier eine Auswahl. Mit der Anfrage oben erreichen Sie passende Betriebe aus Ihrer Region mit einem Schritt.

Häufige Fragen

Erdarbeiten vergeben: Häufige Fragen

Was kosten Erdarbeiten pro Kubikmeter?

Als Orientierungswert liegt reiner Aushub bei rund 8 bis 25 € pro Kubikmeter, bei schwer lösbarem Boden oder Fels deutlich darüber. Die Entsorgung kommt mit etwa 20 bis über 100 € pro Kubikmeter hinzu, je nach Belastung und Transport. Ein Preis ohne Blick auf den Boden ist wenig wert.

Warum ist die Entsorgung des Aushubs so teuer?

Seit der Ersatzbaustoffverordnung 2023 muss Bodenmaterial klassifiziert werden, bevor es verwertet oder eingebaut wird. Unbelasteter Boden lässt sich günstig wiederverwenden, belasteter geht auf die Deponie. Deklarationsanalysen und Lieferscheine sorgen für Rechtssicherheit – und für Kosten, die im Angebot stehen sollten.

Muss vor dem Aushub eine Leitungsauskunft eingeholt werden?

Ja. Wer eine Leitung beschädigt, haftet – und riskiert bei Gas und Strom Leib und Leben. Über das BIL-Portal erreichen Sie mit einer kostenfreien Anfrage die Netzbetreiber; viele Erdbau-Betriebe erledigen das für Sie.

Wann darf gerodet werden?

Hecken, Gebüsche und andere Gehölze dürfen nach § 39 BNatSchG vom 1. März bis 30. September nicht abgeschnitten, auf den Stock gesetzt oder beseitigt werden. Rodungen plant der Betrieb deshalb von Oktober bis Februar; schonende Pflegeschnitte sind ganzjährig erlaubt.

Kann der Aushub auf dem Grundstück bleiben?

Oft ja – als Modellierung, Böschung oder Verfüllung. Das spart Abfuhr und Deponie und ist bei unbelastetem Boden die günstigste Lösung. Mutterboden sollte getrennt gelagert und am Ende wieder angedeckt werden.

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